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	<title>Nueva-Vida-Paraguay</title>
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		<title>Ihre Hilfe ist gefragt!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 21:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Kampagnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund von fehlenden Mitteln ist der Andrang der Kinderschar, die sich jeden zweiten Samstag vor dem Club "Esperanza Viva" in Asuncion versammelt, kaum noch zu bewältigen. Tragen Sie mit einer Spende dazu bei, dass die Straßenkinder in Asuncion auch weiterhin nicht auf verschlossene Türen stoßen, sondern wie gewohnt mit offenen Armen empfangen werden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teresa de Maidana und ihr Mann Pastor Augustin helfen mit ihrem Club ,,Esperanza Viva’’ seit fast 5 Jahren dort, wo die Not am Größten ist. Straßenkinder aus Asuncion erhalten dort jeden zweiten Samstag eine Dusche, eine warme Mahlzeit und außerdem etwas Zuspruch und Aufmerksamkeit. „Mittlerweile ist der große Andrang kaum mehr zu bewältigen’’, so Teresa de Maidana. ,,Die Nachricht von Duschen, frischer Kleidung und einer festen Mahlzeit verbreitet sich unter den Kinder wie ein Lauffeuer.’’ Diese kommen meist aus den Chacaritas, den Armenvierteln der Stadt sowie dem nahe gelegenen Barrio San Pedro. Aufgrund der stetig wachsenden Kinderzahl, kann das Angebot, welches früher wöchentlich stattfand, momentan aufgrund der fehlenden Mittel nur noch jeden 2. Samstag verwirklicht werden. “Selbst kleine Geldbeträge helfen uns, das Nötigste für das gemeinsame Frühstück mit den Kindern einkaufen und die Kinder wieder mit neuen Kleidern einzudecken zu können”, erklärt Teresa de Maidana.</p>
<p>Lesen Sie mehr über <a href="http://www.nueva-vida-paraguay.org/?p=507">Esperanza Viva</a></p>
<p>Tragen Sie dazu bei, dass die wundervolle Arbeit des Pastorenehepars auch in Zukunft aufrecht erhalten werden kann und überweisen Sie einen Geldbetrag, den Sie selbst entbehren können, mit dem Betreff ” Esperanza Viva” an folgendes Bankkonto:</p>
<p>Bankverbindung:</p>
<p>Bank für Sozialwirtschaft</p>
<p>Kontonummer: 87 99 100</p>
<p>Bankleitzahl: 660 20 500</p>
<p>IBAN DE24 6602 0500 0008 7991 00</p>
<p>Wenn Sie bei einer Überweisung zudem Ihre E-Mailadresse als weiteren Betreff eintragen, schicken wir Ihnen Fotos zu, auf denen Sie sehen können, wie Ihre Spende verwendet worden ist. Freuen Sie sich auf ein paar glückliche Kindergesichter, die in Deutschland auf Ihrem PC über den Bildschirm flimmern!</p>
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		<title>Ein lasziver Sonnengott mit Kultcharakter</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 18:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguayische Mythen]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>

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		<description><![CDATA[Haarig, klein, nackt und rachsüchtig: der Pombero, ein Kobold mit Prinzipien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-620" title="pomberin" src="http://www.nueva-vida-paraguay.org/wp-content/uploads/2009/10/pomberin.jpg" alt="pomberin" width="300" height="326" /></p>
<p>Haarig, klein, nackt und rachsüchtig: der Pombero, ein Kobold mit Prinzipien.</p>
<p>Von Ornela Tadla und Rafaela Rahmig</p>
<p>„Zum Fürchten“ finden ihnen die Einen, witzig und chic finden ihn die Anderen, was ihn zu einem Markenlabel für Kleidung gemacht hat. Die Rede ist vom Pombero, der wohl bekanntesten guaranischen Fabelgestalt.<br />
Auf Guaraní auch „Kuarahy jará“ genannt, was soviel wie „Herr der Sonne“ heißt, ist er ein kleiner, robuster, behaarter Gnom mit so langen Armen, dass seine überdimensional großen Hände auf dem Boden schleifen. Anderes Körpermerkmal sind seine kurzen Beine mit Füßen, die nach hinten gerichtet sind. Ein Defekt, der sehr nützlich sein kann. Befindet sich der Pombero mal wieder auf der Flucht, führen seine Fußspuren die Verfolger grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung. Die Tatsache, dass der Sonnengott weder an den Knien noch an den Ellenbogen Gelenke hat, macht ihn auch zu einem sehr ungeschickten und seltsamen Wesen, das schon aufgrund seiner Gangart auffällt. Der definitive Blickfang aber ist sein imposantes männliches Glied. Da er den Legenden nach ausschließlich mit einem Strohhut bekleidet ist, ist es nicht zu übersehen. Selbst der lange bis zum Boden wachsende Bart vermag dieses Körperteil kaum zu verdecken. Bekannt ist er für seinen hohen Tabakkonsum, den er mal kaut und mal raucht. Seine sonstige Ernährung besteht fast ausschließlich aus Honig.<br />
Ob man auf einen freundschaftlichen oder auf einen bösartigen Pombero trifft, hängt immer vom eigenen Auftreten ab. Als Schützer der wilden Tiere und des Urwaldes kann ein unbedachter Jäger schnell seinen Zorn auf sich ziehen: Schießt er mehr Tiere, als er selber jemals essen kann, sieht es der Kobold als seine Aufgabe, diesen gierigen Menschen zu bestrafen. Das gleiche gilt für einen Fischer, der mehr als nötig aus dem Fluss holt. Besonders ärgert es den Pombero jedoch, wenn sein geliebter Wald abgeholzt wird. Sollte man bei ihm in Ungnade gefallen sein, verwandelt er sich in ein Tier oder eine Pflanze und erschreckt die Umweltsünder so sehr, dass sie meist in den gefährlichsten Teil des Urwaldes fliehen und nie mehr zurück finden. So zucken an Sagengestalten glaubende Menschen oft schon beim Anblick eines harmlosen Vogels zusammen.<br />
Zu einer besonderen Bedrohung wird der kleine laszive Schwerenöter jedoch für manche Frauen. Vor allem über diejenigen, die ihren Mann öffentlich als unzureichend bezeichnen, fällt er her, um ihnen Demut beizubringen. Auch alleinstehende, ungetaufte Frauen, die den haarigen Kobold nicht sofort mit Honig und Tabak besänftigen, müssen neun Monate später mit den Konsequenzen leben. Ein einziges Handauflegen auf den Frauenleib reicht, um die Heimgesuchte zu schwängern. So bilden diese harmlosen, etwas unglaubhaften Geschichten eine willkommene Erklärung innerhalb der Guaranikultur für außereheliche Geburten. Ob dadurch jedoch eine uneheliche Schwängerung, die von der paraguayischen Gesellschaft meist stark verurteilt wird, akzeptiert wird, bleibt fraglich.<br />
Daher empfiehlt es sich grundsätzlich für alle auf dem Land lebenden Menschen, sich mit dem Pombero durch die eine oder andere milde Gabe in Form von Tabak oder Honig gut zu stellen. Dafür gibt es ein paar einfache Regeln. 30 Tage lang gilt es, die geliebten Suchtmittel des Koboldes vor die Tür zu stellen. Nur so lassen sich sonderbare Unfälle sowie geisterhafte Erscheinungen wie sich selbst schließende Türen oder ohne Grund zu Boden fallende Kochwerkzeuge vermeiden. Wer auf seine Freundschaft keinen Wert legt, der hört auch oft nachts Schritte und Stimmen rund um das Haus herum, ohne jemals jemanden erkennen zu können. Hat jedoch jemand das Glück, den Pombero als seinen Freund bezeichnen zu können, kommt er in den Genuss vieler Vorteile. Etwa bei der Jagd. Hier erweist er sich als unsichtbarer Führer als sehr hilfreich, leitet seine Menschenfreunde zur größten und dicksten Beute, lässt die besten Fische anbeißen oder zeigt den Weg zu den süßesten Früchten im Wald. Doch Obacht ist immer geboten. So sollte man beispielsweise niemals den Namen des Koboldes laut im Haus aussprechen. Wer weiß schon, zu was er alles fähig ist, wenn er in Rage gerät.<br />
Über den Ursprung dieser Figur gehen die Meinungen auseinander. Möglicherweise stammt der Name und die ersten Geschichten des Pombero aus Südbrasilien. Dort nennen sie ihn „Pombeiro“, was soviel wie „der Beobachtende“ bedeutet. In Chile kennt man ihn unter „Peukén“, den Frauenjäger, wo er übrigens auch aus der Mythologie der Eingeborenen, den „Araucanos“, entspringt. Der Pombero gilt in einigen Legenden auch als Behüter der verlorenen Sachen. Folgende Formel soll helfen, den verlorenen Gegenstand, für den das „X“ steht, aufzuspüren: „Kleiner Pombero, kleiner Pombero, wenn du mir hilfst X zu finden, dann gebe ich dir Tabak“. Doch wehe dem, der dieses Versprechen nicht einhält. Er wird spüren, was es heißt, seinen Zorn auf sich zu ziehen.</p>
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		<title>Markenmode made in Paraguay</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 17:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsere Partner aktiv]]></category>

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		<description><![CDATA[„Pombero“ verwebt paraguayische Textiltradition und Design von Welt. In liebevoller Heimarbeit werden die stilvollen Kleidungsstücke dieses Modelabels mit Kult-Potential hergestellt, die nur darauf werten den Weltmarkt zu erobern. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-614" title="P1010333" src="http://www.nueva-vida-paraguay.org/wp-content/uploads/2009/10/P10103331.JPG" alt="P1010333" width="860" height="1147" /></p>
<p>„Pombero“ verwebt paraguayische Textiltradition und Design von Welt. In liebevoller Heimarbeit werden die stilvollen Kleidungsstücke dieses Modelabels mit Kult-Potential hergestellt, die nur darauf werten den Weltmarkt zu erobern.</p>
<p>Von Tabea Vorwergk</p>
<p>Ein kühler Wind treibt tosende Wellen über das Wasser. Die Sonne glitzert auf der Meersesoberfläche. Ein junger Surfer steht am Ufer und lässt seinen Blick hinaus aufs Meer schweifen. So idyllisch soll sie sich zugetragen haben, die Geburtsstunde von Pombero, einer paraguayischen Designermarke, die sich seit nunmehr sieben Jahren auf dem paraguayischen  Markt behauptet.<br />
Es war Rodrigo Flaco, der damals an der us-amerikanischen Küste stand und aufs Meer hinaus schaute. An diesem Tag trug er ein für Paraguay so typisches ”Ao Poi”-Shirt, mit dem er offenbar am Strand Eindruck machte. Schließlich verschenkte er das traditionelle Baumwollshirt an seine Bewunderer. Mit der Gabe des buchstäblich “letzten Hemdes “ war die Idee eines paraguayischen Klamottenlabels geboren, das die traditionelle „Ao Poi“-Webkunst von nun an in die Welt hinaus tragen sollte.<br />
Die Anfänge des Labels sind nach sieben Jahren zu einer schönen Legende verschwommen. Die Erfolge die Pombero seitdem feiert, sind jedoch mehr als nur Legende. Das Designerlabel unterhält sechs Läden in allen größeren Städten des Landes. Erste Verträge sind auch mit Brasilien geschlossen. Das internationale Geschäft soll in den kommenden Monaten und Jahren Stück für Stück vorangetrieben werden.<br />
Etwa zwei Jahre hatte das Unternehmen gebraucht, um mit einer kleinen Gruppe traditioneller Textilkünstler aus dem paraguayischen Inland eine Produktlinie zu kreieren, mit der das Label ins hiesige Modegeschäft einsteigen konnte. Die Stücke von Pombero bestehen ausschließlich aus Baumwolle. Alle weisen charakteristische Merkmale der einheimischen “Ao Poi”-Webtechnik auf. Das ist ihr Markenzeichen. Typisch sind dabei auch Details wie handgemachte Stickereien in verschiedenen Farben, die zum Teil nach jahrhundertealten Stickmustern angefertigt werden. Ihren Ursprung haben die Stickereien in der Stadt Guaria. Die Muster seien von Naturmotiven, besonders solcher der Flora inspiriert, versichert das Modeunternehmen und mit ihm seine traditionellen Stoff-Künstler. Bis ein Hemd in allen seinen Einzelheiten fertig produziert ist, vergehen etwa vier Arbeitstage. Von der Herstellung der Stoffe, über Designentwürfe bis zur Dekoration der Materialien gehen alle Schritte in Handarbeit von Statten. Maschinell werden die Stoffe schließlich zu Hemden, Sommerkleidern und Wickelblusen verarbeitet.<br />
Die Kleider der Modemarke wirken allesamt schlicht und dennoch schick. Inzwischen arbeitet Pombero auch mit internationalen Designern zusammen. Dem Label ist es gelungen, einen Stil zu kreieren, der traditionelle Kunst auch für die Moderne tauglich macht: Pombero kennzeichnen Schnitte, die die paraguayischen Folklore-Materialien fit für die Gegenwart und fit für den internationalen Modemarkt machen.<br />
Mit einer neuen Produkt-Linie hält das Label unverändert am paraguayischen Kunsthandwerk fest, führt aber eine neues Material in sein Angebotsspektrum ein: Leder. Schon jetzt hat Pombero eine Reihe handgefertigter Lederassecoires im Handel und wird dieses Geschäft auch weiterhin fördern.<br />
Pombero hat sein Image geschickt vermarktet. Als Hüter handwerklicher Bräuche sowie Stütze und Förderer der Einheimischen in Arbeit, Bildung und Handel profiliert sich die Modemarke unter den Augen seiner Kunden. Die Ressourcen des Landes, seien es Naturmaterialien wie pflanzliche Farbstoffe oder natürliche Textilphasern, als auch jahrhundertealtes Wissen der Indígenas über deren Verarbeitung seien die fundamentalen Säulen des Unternehmens und gleichzeitig Basis für die Entwicklung paraguayischer Gemeinden, proklamiert  Carmen Kremer, PR-und Marketing-Verantwortliche des Modelabels. In der Region um Villa Rica hat Pombero eines seiner Produktionszentren. Verstreut auf etliche Dörfer arbeiten dort über 1000 Handarbeiter in ihren Häusern. Es sind fast ausschließlich Frauen, die die blanken Stoffbahnen aufwendig besticken. Mütter, Töchter, Tanten, Cousinen- in manchen Häusern erwirtschaften bis zu sieben Frauen ihr Familieneinkommen bei Pombero. Seit 5 Jahren ist das Label eine der Hauptarbeitgeber der Region. In den großen Familienverbänden kommen durchschnittlich knapp ein Drittel der Einnahmen aus Pombero-Kassen.<br />
Tiefer im Inland arbeitet Pombero mit dem Stamm der Nivacle-Indianer zusammen. Sie helfen dem Unternehmen vor allem neue Materialien für ihre Kleidungsstücke zu erschließen. Neben Baumwolle verarbeitet Pombero auch unbekannte Textilphasern, die aus dem paraguayischen Xerophyte-Wald gewonnen werden. Aus Früchten und Blättern der ansässigen Flora entstehen vor allem neuartige Färbemittel.<br />
Nicht nur Materialien und Handwerk sind tief mit Paraguay verwurzelt. Ebenso erinnert der Name des Labels an altväterliche Bräuche . Den nackten, rachsüchtigen Kobold „Pombero“ umspinnt eine mystische Guaraní-Legende. Als Verteidiger der Mannesehre und Schützer der Tiere lebt „Pombero“ im dichten Urwald, wo er Menschen das Fürchten lehrt, die seinen geliebten Wald bedrohen oder ihn gar persönlich beleidigt haben. „Pombero“ bestraft Jäger, die die wilden Tiere ausrotten, vertreibt Räuber, die den Wald abholzen und schwängert Frauen, die öffentlich über ihre Gatten lästern. Mit Tabak- und Honiggaben versuchen die Menschen den launischen Gnom zu besänftigen. Wem „Pombero“ wohl gesinnt ist, der darf auf reiche Ernten und fette Beuten hoffen. Ein explosives Persönchen ist der kleine Gnom, der sich als Frauenjäger und Naturhüter in den Köpfen der Guaraní eingenistet hat. Seine Popularität kommt  nun auch dem Markenlabel zu Gute.<br />
Es ist eine interessante Mischung, für die Pombero steht- eine Mischung aus Tradition und Moderne, eine Mischung aus Spiel, Kunst und Sachlichkeit.<br />
Zum Umdenken wolle man beitragen, das Leben entschleunigen, den Genuss proklamieren, so beschreibt Rodrigo Flaco die Philosophie seines Unternehmens. Das mag pathetisch klingen, doch das Konzept geht auf. Stetig wachsende Abnehmerkreise im In-und Ausland bestätigen Flaco: Pombero ist auf dem richtigen Kurs.</p>
<p>Vertretung von Pombero in Deutschland:<br />
Karin Rahmig<br />
Lindelbrunnstr. 4<br />
76767 Hagenbach<br />
07273/800365</p>
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		<title>1,2 Milliarden Guaranis zum Schutz der Jugend</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 18:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle News]]></category>
		<category><![CDATA[Strassenkinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Das paraguayische nationale Sekretariat für Kinder und Jugend hat für dieses Jahr Gelder in Höhe von 1,2 Milliarden Guaranies für die Unterstützung von Initiativen bereit gestellt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Geld soll an 53 Organisationen vergeben werden, die sich in verschiedenen Ortschaften des Landes für das Wohl und die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Auf diesem Wege sollen rund 16 000 Minderjährige in den Genuß des Fördergeldes kommen. Das Förderspektrum ist breit angelegt: Sowohl Organisationen, die sich um sexuell ausgebeutete Mädchen kümmern, Essensausgaben oder Institutionen, die eine Unterkunft oder Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche bieten werden unterstützt. Um einen verantwortungsvollen Umgang mit den Geldern gewährleisten zu können sollen in den kommenden Wochen regelmäßige Sitzungen zwischen dem Kinder- und Jugendsekretariat und den Verantwortlichen der Organisationen stattfinden.</p>
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		<title>Straßenkinder brauchen Zufluchtsort</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 16:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Straßenkinder]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Strassenkinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Da die nass-kalten Wintertage immer näher rücken, hat das Sekretariat für Jugend und Kindheit, SNNA, einen Wohnraum für Straßenkinder bereit gestellt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da die nass-kalten Wintertage immer näher rücken, hat das Sekretariat für Jugend und Kindheit, SNNA, einen Wohnraum für Straßenkinder bereit gestellt. </p>
<p>Das Gebäude befindet sich in der Nähe des Justizgebäudes und nennt sich “El Patio”. Es ist ein Krisenprogramm für die kalten Tage des Jahres auf die Beine gestellt worden, das ungefähr 1 6000 Straßenkinder durch den Winter bringen soll. Gegenüber der Tageszeitung La Nación verkündete Lugo, dass eine derartige Unterbringungsmöglichkeit für Straßenkinder zum ersten Mal unter seiner Regierung durchgeführt werde. Er versicherte auch, dass dies nicht das einzige Programm bleiben werde, welches die vielen Kinder zum Verlassen der Straße veranlassen solle. Von den Regenfällen des letzten Wochenendes sind etwa 2 tausend Kinder im Großraum Asuncións betroffen. Das geht aus Daten des nationalen Notstandssekretariats hervor. Die Institution verteilt seit gestern Lebensmittelpakete, Matratzen und Decken an Familien, deren Häuser zerstört wurden. Die besonders betroffenen Zonen sind die niedrig gelegenen Stadtteile Asuncións sowie die Städte Limpio, Capiatá, Luque, Ñemby und Mariano Roque Alonso. An den Hilfsdiensten sind auch die Streitkräfte, das Rote Kreuz und das Ministerium für Kinder und Jugend beteiligt. </p>
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		<title>Hohe Sterberate bei Neugeborenen im Departement Alto Paraná</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 18:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle soziale Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Sterberate Neugeborene]]></category>

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		<description><![CDATA[m Departement Alto Paraná ist die Sterberate bei Neugeborenen weiterhin sehr hoch. Dies geht aus nationalen Presseberichten hervor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Departement Alto Paraná ist die Sterberate bei Neugeborenen weiterhin sehr hoch. Dies geht aus nationalen Presseberichten hervor.<br />
 <br />
Laut Aussage der Journalistin Claudia Cardozo wurden dieses Jahr bereits 34 Todesfälle unter den neugeborenen Kindern des Departements registriert. Nicht eingeschlossen seien in dieser Zahl jedoch die Kinder, welche durch unausgebildete Hebammen fehlerhaft auf die Welt gebracht und so umkommen würden. Häufigste Todesursache sei laut Statistik jedoch die fehlende ärztliche Kontrolle während der Schwangerschaft. Insgesamt liegt die Kindersterblichkeit im Departement Alto Paraná bei 13,4 auf 1.000 lebend geborene Kinder. Laut Gesundheitsministerium könnten bis zu 70% dieser Todesfälle verhindert werden. </p>
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		<title>Gebärmutterhalskrebs- ein zu verhinderndes Übel</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 16:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle soziale Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Gebärmutterhalskrebs]]></category>

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		<description><![CDATA[Am internationalen Tag des Kampfes gegen den Gebärmutterhalskrebs veröffentlicht das paraguayische Gesundheitsministerium erschreckende Zahlen über eine Krankheit, die eigentlich geheilt werden könnte. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am internationalen Tag des Kampfes gegen den Gebärmutterhalskrebs veröffentlicht das paraguayische Gesundheitsministerium erschreckende Zahlen über eine Krankheit, die eigentlich geheilt werden könnte. </p>
<p>Heute wird der nationale Tag des Kampfes gegen den Gebärmutterhalskrebs begangen. Etwa 490 tausend Frauen in der ganzen Welt leiden an Gebärmutterhalskrebs. 270 tausend Frauen sterben jedes Jahr an den Folgen dieser Krankheit. 85 Prozent dieser Frauen leben in Entwicklungsländern. Sollte diese Tendenz zunehmen, würden im Jahr 2050 jedes Jahr etwa eine Million neue Fälle registriert werden, heisst es aus Kreisen des Gesundheitsministerium von Paraguay. In Paraguay sterben täglich 2 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Diese haben im Durchschnitt ein Alter von 30 bis 35 Jahren. Laut Daten des Gesundheitsministeriums ist der Gebärmutterhalskrebs zu 90 Prozent heilbar, wenn die Krankheit im ersten Stadium entdeckt wird. Um den Frauen des Landes sichere Dienstleistungen anzubieten, hat das Ministerium bereits ein Zentrum zur frühzeitigen Diagnose und Behandlung von Vorzeichen des Krebs eingerichtet. Die Abteilung befindet sich im Mutter-Kind-Krankenhaus San Pablo. </p>
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		<title>Kampf gegen Kinderarbeit und das Phänomen Straßenkinder</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 16:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Straßenkinder]]></category>
		<category><![CDATA[Strassenkinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschiedene Sektoren bemühen sich um eine Reduzierung der Kinderarbeit auf Asuncións Straßen. Mehrere Vertreter des Sekretariats für Kindheit und Jugend trafen sich gestern mit einigen Händlern der Landeshauptstadt, um gemeinsam gegen die Kinderarbeit vorzugehen. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verschiedene Sektoren bemühen sich um eine Reduzierung der Kinderarbeit auf Asuncións Straßen. Mehrere Vertreter des Sekretariats für Kindheit und Jugend trafen sich gestern mit einigen Händlern der Landeshauptstadt, um gemeinsam gegen die Kinderarbeit vorzugehen. </p>
<p>Es ging bei den Gesprächen vor allem um die vielen Minderjährigen, die an den Straßen San Martin und España arbeiten. An den Ampeln bieten die Kinder entweder Süßigkeiten oder Früchte zum Kauf an oder aber sie putzen die Autoscheiben. In der Zone leben etwa 17 Familien mit 68 Kinder, die alle auf der Straße arbeiten oder betteln. Diesen soll nun durch das Programm „Abrazo“ geholfen werden. Das Ministerium für Kinder und Jugend bemüht sich nun um die Schaffung einer Allianz zwischen den verschiedenen staatlichen und privaten Anlaufstellen für Straßenkinder. Dabei werde das Ziel verfolgt, den arbeitenden Kinder eine sichere Ernährung, Schulbildung, gesundheitliche Fürsorge und Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen. An dem Projekt beteiligt sind auch die Theresianer Stiftung sowie die Kirche San José Obrero. Finanzielle Hilfe leistet zudem auch das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Seminar über Frauenrechte</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 17:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fakultät der Rechtswissenschaften der nationalen Universität von Asunción, UNA, veranstaltet vom 11. bis zum 13. Mai ein internationales Seminar zum Thema Frauenrechte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fakultät der Rechtswissenschaften der nationalen Universität von Asunción, UNA, veranstaltet vom 11. bis zum 13. Mai ein internationales Seminar zum Thema Frauenrechte. </p>
<p>Dieses wird unter dem Motto ,,Rechtssysteme und Menschenrechte für Frauen&#8221; in der Halle der Fakultät stattfinden. Ziel soll das Nachdenken über Fortschritte und Herausforderungen in der Suche nach Rechten für die Frauen sein.  Auch soll das nationale Umfeld des weiblichen Geschlechts betrachtet werden. Veranstalter sei das Komitee zur Verteidigung der Rechte der Frau von Lateinamerika und der Karibik, Caldem-py, sowie der Oberste Gerichtshof von Paraguay. Auch ausländische Expertinnen werden zu dem Treffen erwartet. Dennoch wird das Programm von nationalen Autoritäten angeleitet.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sportschuhe für fröhliche kleine Gesichter</title>
		<link>http://www.nueva-vida-paraguay.org/?p=562</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 19:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafaela Rahmig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle News]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgreiche Kleinstprojekte]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Verein “Nueva Vida en Paraguay” kümmert sich um die Füße paraguayischer Kinder.</p>
<p>- Von Sarah Huber -</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-574" title="nvp-03" src="http://www.nueva-vida-paraguay.org/wp-content/uploads/2009/04/nvp-03.gif" alt="nvp-03" width="295" height="290" />„Die erste Regel lautet: ‚Sei nicht traurig!‘“, beginnt Ariel Romero. Der 17-jährige Paraguayer steht vor einer Schar Kinder, die sich im Schatten auf dem Hof einer kleinen Schule in einem der ärmeren Stadtviertel von Asunción zusammengefunden haben. Er ist freiwilliger Helfer der anglikanischen Kirche in Asunción und ist heute zu Besuch bei den Kindern des Comedor „Carrita feliz“. Hier bekommen die Kleinsten der Armen jeden Samstag ein Mittagessen, das aus Spendengeldern der anglikanischen Kirche finanziert wird. Die Kinder kennen Ariel schon lange. „Das ist mein Neffe“, sagt er und zeigt auf einen kleinen Jungen, der sich an seinen Arm gehängt hat. Denn Ariel selbst ist in einem dieser Viertel aufgewachsen. Auch er hat kaum mehr als die Kinder, für die er sich einsetzt. Trotzdem oder gerade deshalb zeigt er unglaublich viel Engagement. So hat er gemeinsam mit dem Verein „Nueva Vida en Paraguay“ für diesen Samstag eine Sportveranstaltung organisiert. Dieser Verein, gegründet von einer Deutschen, Karin Rahmig, hat von einem deutschen Sportartikelhersteller eine Spende von 100 Paar Schuhen und 30 Bällen erbeten. Ein Teil der Spende geht an die Kinder von „Carrita feliz“. „Seit dem Erhalt der Spende im Oktober 2008 bis zur Ankunft des Containers, der die Ware aus Deutschland auf dem Seeweg mitbrachte, sind mehrere Monate ins Land gegangen“, berichtet Rafaela Rahmig, Vertreterin von „Nueva Vida“ in Paraguay. „Hier muss man einfach manche Verspätungen hinnehmen“, ergänzt sie schmunzelnd. Der Transport wurde gemeinsam mit dem Büro Alice Neufeld &amp; Asociados und der selbstlosen Hilfe eines deutschen Einwanderers organisiert.</p>
<p>Nachdem die wichtigsten Regeln klar sind und ein gemeinsames Gebet gesprochen, kann das Spiel beginnen. Ariel und die derzeitige Praktikantin von „Nueva Vida“, Vanessa Holly haben so einiges vorbereitet. Für jede Altersgruppe gibt es ein angemesses Spiel. Die Kleinsten beginnen mit einem Suchspiel. Die schnellste Gruppe gewinnt. Währenddessen müssen die etwas Älteren einen Bibelspruch aus dem Buch Salomo erraten oder sich beim Eierlauf bewähren. Das Highlight ist allerdings das Fußballturnier, an dem alle Gruppen teilnehmen. Noch barfuß, auf hartem Teer, in praller Sonne kämpfen die Kinder, als ginge es um ihr Leben. „Seguí, seguí“, „weiter so“, tönt es vom Spielfeldrand. Fußball vermag doch in allen Welten zu begeistern und die Gemüter zu erhitzen. Bevor es dann allerdings zur Preisverleihung kommt, wird das Mittagessen serviert. Die zehn Mitarbeiter haben ein köstliches Mahl zubereitet. Das Geld dafür wird jeden Sonntag während des Gottesdienstes gesammelt. Abgekämpft schlingen die Kleinen ihre Nudeln herunter, denn sie können es kaum abwarten, die heißerstehnten Preise endlich entgegenzunehmen. Für die kleinen gibt es allerlei Süßes und Spielzeug, die Größeren probieren ihre neuen Schuhe an. Als Dankeschön dürfen sich zum Schluss auch die Helfer des „Carrita Feliz“ noch Schuhe aussuchen. Auch sie haben weniger als wenig.</p>
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