Aufgrund der weltweiten Finanzkrise befürchten die Initiatoren des UN-Entwicklungsprogramms PNUD einen Anstieg der Armut in Paraguay. Bis zu 282.000 Paraguayer könnten aufgrund dieser unter die Armutsgrenze abrutschen. Gleichzeitig könnte sich die Situation derjenigen, die bereits am Existenzminimum leben noch weiter verschlechtern.
Das zu erwartende BIP-Wachstum für 2009 wurde vom PNUD bereits auf 1,5%-2% heruntergeschraubt. Paraguayische Statistiken sprechen weiterhin von einem zu erwartenden Wachstum von 4,2%. Hoffnung, die negativen Auswirkungen der Finanzkrise auf die arme Bevölkerungsschicht abzufedern, bestünde laut einem Vertreter des PNUD vor allem durch eine angemessene Krisenpolitik der Regierung. Diesbezügliche Schritte müssten jedoch sofort unternommen werde.