Unser Verein Nueva Vida en Paraguay bringt Farbe und Fantasie ins paraguayische Armenviertel
Wir arbeiten eng mit der Kunstschule – Escuela de Arte Infantil – unter den gleichnamigen Namen “Nueva Vida” zusammen. Hinter dieser erfolgreichen Zusammenarbeit stehen als treibende Kraft, Gustavo Delgado und Rafaela Rahmig.
Gustavo engagiert sich nicht nur als Lehrer, sondern fungiert ebenso als Koordinator und Sozialarbeiter. Rafaela baut Brücken zwischen Deutschland und Paraguay, indem sie für die Spendenverwendung, und der Koordination der Praktikanten verantwortlich ist. Zudem hat man ihr den Aufgabenbereich für das Fundraising und die Organisation vor Ort übertragen.
Die kleine Kunstschule “Nueva Vida“, gelegen im Herzen des Armenviertels “Pelopincho” in Asuncion, bietet Straßenkindern einen Zufluchtsort. Dort können sie für ein paar Stunden der Realität auf der Straße entfliehen und sich in künstlerischen und kreativen Tätigkeiten üben. Von Zeichnen über Malen, von Englischkursen bis hin zu Tanz- und Theaterunterricht: Auf spielerische Art und Weise wird viel unternommen, um den Kindern ein paar abwechslungsreiche Stunden zu bieten.
Dabei steht die Vermittlung von Werten und kulturellen Inhalten im Mittelpunkt. Der künstlerische Unterricht lenkt die Kinder von ihrem normalen Alltag ab. Denn normalerweise verdienen sie sich in den Straßen Asunción mit Betteln, Schuhe oder Autoscheiben putzen oder Müll sammeln ihren Lebensunterhalt.
Etwas Besonderes hält die Kunstschule für – außergewöhnlich begabte Kinder – bereit: Dank eines Abkommen mit dem japanisch-paraguayischen Kulturzentrum in Asunción dürfen sich diese kostenfrei weiterbilden. Ein Stipendium in den Bereichen Sprachen, Sport oder Kunst erhöht die Chancen der Kids, irgendwann einmal einem normalen Beruf ausüben zu können. Gleichzeitig ist das Stipendium für diese Kinder ein Anreiz, zumindest die Primärstufe der Schule zu beenden.
“Es ist schön zu sehen, dass Kinder, die sich mit ihrem Leben im Armenviertel schon abgefunden hatten, anfangen, von einer Zukunft zu träumen. Diese Zukunft spielt sich nicht in einem Milieu voll von Gewalt, Drogen und Müll ab, denn die Kinder fangen bei uns an zu begreifen, wie man eine andere Zukunft erreichen kann“, erklärt unsere Nueva-Vida-Praktikantin Vanessa Holly. Sie kommt aus Deutschland und unterstützt für einige Monate die Arbeit der Kunstschule “Nueva Vida”.
Nur durch das Engagement von Menschen vor Ort und durch Fördergelder aus Deutschland, wurde der kostenlose Unterricht für Kinder aus der Armensiedlung “Pelopincho” möglich. “Wir würden gerne weitere Lehrer unter Vertrag nehmen, die andere Fächer unterrichten. Auch würden wir gerne noch mehr Kinder aufnehmen. Dafür reichen unsere Mittel jedoch momentan noch nicht aus“, erklärt Delgado.
Unterstützen Sie den Einsatz von Gustavo Delgado und unserem Verein durch eine Sach- oder Geldspende. Nehmen Sie noch heute Kontakt zu uns auf.